Hovawart-Ausbildungswoche in Celerina 29.09. – 06.10.2007

Auch dieses Jahr sind wir Todmüde, und wieder mit vielen neuen tollen Eindrücken zurück.....

Celerina 2007, ja das war auch dieses Jahr für mich mal wieder das schönste.....

In einem First-Class-Hotel- mit mehr als 100 Hovawarten und ihren Menschen das hat schon was....

Ich hab es mir auch nicht vorstellen können, bis ich das Glück hatte, dabei seien zu dürfen.

Unter der Gesamtleitung von René und Heidi Oppliger, einem über die Schweiz hinaus wegen ihres enormen Hovawart-Fachwissens und wegen ihres einzigartigen Umgangs mit Hunden bekannt gewordenen Menschen, wurde auch dieses Jahr versucht, ein Kursziel zu erreichen das folgendermaßen formuliert war:

„Förderung der Mensch-Hund-, Hund-Mensch- und Hund-Hund-Beziehung, um die Voraussetzungen zu schaffen, für ein möglichst ungetrübtes Verhältnis zu Mitmenschen, Mithunden und der heutigen Umwelt.“

Ein Ziel, was bei vielen hart erarbeitet werden muss.

Hier die ersten Eindrücke, Beschreibungen der einzelnen Aufgaben folgen später

René und Heidi Oppliger.....

Meine Kursleitung Denise und Stefan.....

Auch diesmal wieder Hovis in allen Farbein....

Einige Kosta und Uyuni Kinder waren auch dort....

Rea, Kosta und Querida und Freundin Trixi mit Querida....

Kosta und Uyuni

Trixi

Jemand der die Aussicht genießt......

Balu und Raiko

Kosta und Balu

Lando, Rea, Yoshi, Querida, Uyuni, Kosta, Ron und Trixi im letzten Sonnenstrahl.....

Das Stoffhündchen bellte und wackelte auf den einzelnen Hund zu.....
die Reaktionen waren unterschiedlich und sehr interessant.....rechts die Hovi´s beim Mikado.....

 

Natürlich wurde auch fleißig mit dem Vierbeiner "gearbeitet"

 

 

 

 

nur ein müder Hovawart ist ein guter Hovawart......

Hier Birgit mit Yoshi und Lando

Kosta und Uyuni mit Querida...

Querida und Yoshi...

Qimba und Lando....

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Alles weitere wenn ich wieder zurueck bin.

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Hovawart-Ausbildungswoche in Celerina 30.09. – 07.10.2006

Todmüde, aber wieder mit vielen neuen tollen Eindrücken zurück.....

Celerina 2006, ja das war für mich mal wieder das schönste was das Jahr zu bieten hatte....

Der ein oder andere kann sich sicher nicht wirklich vorstellen, was dort -in einem First-Class-Hotel- mit 108 Hovawarten und ihren Menschen so abläuft....ich hab es mir auch nicht vorstellen können, bis ich das Glück hatte, dabei seien zu dürfen.

Unter der Gesamtleitung von René und Heidi Oppliger, einem über die Schweiz hinaus wegen ihres enormen Hovawart-Fachwissens und wegen ihres einzigartigen Umgangs mit Hunden bekannt gewordenen Menschen, haben versucht, ein Kursziel zu erreichen das folgendermaßen formuliert war:

„Förderung der Mensch-Hund-, Hund-Mensch- und Hund-Hund-Beziehung, um die Voraussetzungen zu schaffen, für ein möglichst ungetrübtes Verhältnis zu Mitmenschen, Mithunden und der heutigen Umwelt.“

Ein Ziel, für das es sich lohnt zu arbeiten.

Am Freitag Nacht ging es dann endlich los.....Martina und Wilma kamen zu mir und wir sind dann gemeinsam nach 10 Stunden fahrt am Samstag morgen in Celerina angekommen.

Dort wird man dann gleich vom freundlichen Hotelpersonal empfangen, das sofort versuchte, dass Chaos im Auto zu bewältigen....Reisetaschen, Fototaschen, div. Decken und Handtücher und nicht zu vergessen, die Bergschuhe, die irgendwo im Auto rumflogen.

So hieß es dann, Zimmer beziehen....und wer schon mal mit seinem Hovi in einem Hotel war, weiß, wie gesittet es ablaufen sollte, damit kein Unglück passiert.....Ihr könnt euch aber sicherlich auch vorstellen, wenn es nur so von Hovawarten wimmelt, dass das schon die erste kleine Hürde ist, die man zu bewältigen hat.

Es ist jedesmal was ganz besonderes..... schon beim Anblick des Hotels Cresta Palace mit allen Annehmlichkeiten, die man generell von Häusern dieser Kategorie erwarten darf...und dann kann man es wieder nicht glauben, dass es über 100 Hunden mit ihren Zweibeinern für 1 Woche ein Zuhause bieten soll. Die Zimmer boten wieder allen Komfort, das Frühstücksbuffet und das mehrgängige Menü am Abend ließen keine Wünsche übrig, ebenso wenig der Wellnessbereich. Alle Hunde schliefen wie immer in den Zimmern und ein jeder Wunsch wurde einem von den Lippen abgelesen.

Angereist sind wir aber nicht wegen des tollen Hotels und der einzigartigen Landschaft. Aber störend ist so eine Atmosphäre sicher nicht .

Noch am Anreisetag wurden die vielen tollen Hovi´s in Gruppen eingeteilt....und auch hier wieder ein riesen Kompliment für die reibungslose Organisation. Alle Gruppenleiter sind bestens über die Hunde und Hundeführer informiert, so dass es keine Probleme in der Einschätzung des jeweiligen Leistungsstandes gab.
Martina, Wilma, Ron, Kosta und ich hatten Denise Gaudy und ihrem Mann Stefan Jaggi als Kursleiter, die ihre Aufgabe -übrigens das erste Mal- super gemeistert haben. Sie haben uns in dieser kurzen Zeit so viel beigebracht, dass ich jetzt meinen zweiwöchigen Urlaub zur Verarbeitung brauche. Sie standen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und jeder der Hilfe brauchte, bekam sie sofort. Einfach Klasse.....


Natürlich wurde mit den Hunden im Gelände „gearbeitet“, von morgens 09.30 bis ca. 16.00 Uhr, verbunden mit Wanderungen unter spielerischen Bedingungen.

Die Hunde wurden in zeitlichen Abständen immer wieder mit den unterschiedlichsten Situationen in der Begegnung mit uns Menschen konfrontiert. Sind doch die primären und sekundären Sozialisationsphasen, die schon während der Welpenzeit beginnen, in der Jugendzeit fortdauern und beim erwachsenen Hund nicht vernachlässigt werden dürfen, entscheidend dafür, wie sich Mensch und Hund in ihrer gemeinsamen Umwelt begegnen und verhalten.

Und wo kann man das besser trainieren, als unter der fachkundigen Anleitung erfahrener Trainer während der Spaziergänge inmitten der großen Zahl von Zwei- und Vierbeinern als auch auf dem eigens für uns hergerichteten Parcours. Fährtenarbeit, Versteckspielen, Apportieren sowie allerlei Übungen, die der Hundebesitzer auch aus der Begleithundprüfung her kennt, gehörten zum umfangreichen Programm. Nur ist der Spaß bei strahlendem Sonnenschein in der Schweizer Bergwelt um ein Vielfaches höher als auf einem eng begrenzten Hundeplatz.

Doch was wäre die Praxis ohne theoretisches Hintergrundwissen. Vorträge und Diskussionen rundeten das tolle Tagesprogramm in den späten Nachmittagsstunden ab. Und nicht zu vergessen sind die, wie bei allen Seminaren und Lehrgängen, nützlichen Erfahrungen und Erkenntnisse, die man am Rande der Ausbildung am Abend beim gemütlichen Beisammensein austauscht.

So, dass war's erst einmal....melde mich später mit den einzelnen Aufgaben, die wir beim Abschlußparcour bewältigen mußten.....

Am Dienstag ging es auf den Gruppenparcour.....fünf "neue" Hovi´s wurden mit ihren Menschen eingeteilt und die Gruppe mußte während einer ca. 3 Std. Wanderung fünf Posten anlaufen....Ziel war es, ein gutes Ergebnis im Team zu erziehlen....
Zur vorgeschriebenen Startzeit fanden sich die jeweiligen Gruppen vor dem Hotel ein....ein kurze Einweisung vom Präsidenten des SHC und dann ABMARSCH ins Gelände.
Mit auf dem Weg gab es ein Kreuzworträtzel, dass unterwegs ausgefüllt werden mußte....kein leichtes kann ich euch sagen.....

Hier "meine" Gruppe:

immer wieder der verzweifelte Versuch, Lösungen fürs Rätzel zu finden:

Dann war es endlich so weit, wir erreichen den ersten Posten mit Heidi und Ruth.....die Einweisung erfolgt....

Aufgabe 1:

Mit verbundenen Augen eine Strecke mit dem Hovi an der Leine zu maschieren....ich war mir sicher, dass das ganz einfach seien wird....
Nach vier Metern habe ich schon die Absperrung verlassen und war auf dem Weg nach Bagdad...

weiter gings.....schnurr stracks zum 2. Posten.....
dort warten schon René und Brigitte auf uns.....

Aufgabe 2:

Die Gruppe hatte genau 1 Minute Zeit, die Hovi´s "aufs Kreuz" zu legen und diese 1 1/2 Minuten so zu halten....diese Aufgabe war für uns kein Problem....durch ständiges Krabbeln am Bauch hätten wir auch eine Stunde erfüllen können.

Am Posten drei warteten schon Pierre und Heidi auf uns..

Aufgabe 3:

Die Hunde mußten an Pilonen abgelegt werden. Ein jeder mußte sich ein Seilchen nehmen und vor dem abgelegten Hund Seilchen springen.....natürlich mußte der Hund liegen bleiben...

Weiter gings zu Posten vier....Ruth und Bruno waren ziemlich versteckt auf einer Weide....

Aufgabe 4:

Die Hundeführer mußten ihren Hunden in einer vorgegebenen Zeit einen Schutzschuh anziehen und der Hund mußte dann mit dem Hundeführer damit von A nach B laufen ohne sich den Schuh ausziehen z u wollen....

Am Posten 5 erwarteten uns Denise und Stefan mit einer "spezial"-Aufgabe....Hier war die Nervenstärke von Hovi und Hundeführer gefragt.

Aufgabe 5

bestand darin, Hund sitz und bleib....Hundeführer versteckt hinter einer schrecklichen Maske....Abrufen und Hund sollte zum Hundeführer ins Sitz gerufen werden....was wir alle nicht wußten...als Hovi nahe genug dran war, ertönte eine Tierstimme.....mal ein Huhn, mal eine Katze und sonstige Tiere.....

Kosta war es auch etwas unheimlich, doch er meisterte die Situation ganz locker...

Am letzten Posten bekamen wir von Werner Zettel mit Hauptstätten drauf in die Hand gedrückt....wir mußten dann in ein Zelt und hatten drei Minuten Zeit, diese Zettel Hundebildern zuzuordnen.....dabei habe ich kläglich versagt...ich fand zu Rom keinen Hund....das üben wir dann noch....

Mir hat es wieder riesig Spaß gemacht und bin froh, dass ich dieses Jahr wieder dabei sein durfte.

Der Abschlußparcour......

Abmarsch vorm Hotel....

An Posten 1 erwarten uns Denise und Stefan mit der ersten Frage und der ersten Aufgabe für den Hund.....

Aufgabe 1:

Hund in Grundstellung, Fuß ohne Leine, kehrt, Grundstellung, bleib, abrufen und vorsitzen....

Schwierigkeit, die Bäume entlang der Strecke waren mit Leberwurst eingepinselt....das erfuhr ich später.

An Posten 2 erwarten und Brigitte und René mit einer Frage und einer Aufgabe...

Aufgabe 2:

Hund muß abgeleint durch eine Schnecke laufen, ohne auf die Abgrenzungen zu treten....Kosta stand einmal auf dem Flatterband und ratz fatz waren zwei Punkte weg.

Am Posten 3 warteten schon Heidi, Ruth und Kurt auf uns....

Aufgabe 3:

Geschicklichkeit war angesagt.....

einen Parcour bewältigen und mit ausgestrecktem Arm einen Tennisball auf einem Löffel balancieren...

geschafft....

Am Posten 4 trafen wir auf Heidi und Pierre....

wieder wartete dort eine Frage für den Hundeführer....

....und Aufgabe 4:

Hund in Grundstellung, sitz, bleib und ins Fuß zwischen zwei Stühle rufen....

Hund muß zwischen Hundeführer und Fremdperson absitzen.

Heidi sitzt schon auf ihrem Stühlchen....

Kosta und ich haben neben Heidi platz genommen....

Der letzte Posten, der Posten 5 wurde von Bruno und Ruth betreut.....

An diesem Posten habe ich dann die Frage versemmelt....

20 Punkte sind mir flöten gegangen, weil ich den März mit 30 Tage gerechnet habe :-(((

(Frage: wenn man eine Hündin in einem Schaltjahr am 25. Februar deckt, wann ist der Wurftermin?)

natürlich wußte ich, dass die Hündin 63 Tage trägt, war nur zu blöd es auszurechnen....Ich ärger mich noch heute über meine Blödheit.....wäre Kosta doch sonst auf dem Wanderpokal verewigt worden.....

Aufgabe 5:

Grundstellung, Hund durch Tunnel (Geisterbahn), wieder Grundstellung...

zweites Hinderniss....

Grundstellung, drüber, drunter, Grundstellung, drüber, drunter und Grundstellung

Fertig!

Da mußte sich ein jeder ganz schön klein machen...

Blinde Kuh-jeder musste blind seinen Hund ertasten! Das war ein Spaß...

Highlight war eine Unterordnungsübung eingebettet in eine Geschichte, deren Inhalt mir leider völlig entgangen ist, denn Engadin, Mensch und Gott bedeuteten plötzlich Sitz, Platz und Kehrt... Alle Mensch-Hunde-Teams arbeiteten hoch konzentriert und hatten gleichzeitig einen riesen Spaß!

Das berühmt berüchtigte Wackelbrett

Natürlich kam das Spielen in dieser Woche auch nicht zu kurz.....

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Hovawart-Ausbildungswoche in Celerina 01.10. – 08.10.2005

Hovawart-Ausbildungswoche in Celerina

 

Auch in diesem Jahr wurde unter der Gesamtleitung von René Oppliger die Hovawart-Ausbildungswoche in Celerina durchgeführt. Die Nachfrage  interessierter Hovawartliebhaber und –besitzer ist derart groß, dass leider immer wieder Absagen erteilt werden müssen. So kamen auch in diesem Oktober zu der seit 1967 jährlich stattfindenden Ausbildungswoche für Hund und Mensch 135 Personen mit 107 Hovawarten in den Genuss, nach Celerina ins Hotel „Cresta Palace“ anreisen zu dürfen.

 

In 5 Gruppen versuchten wir, das Kursziel zu erreichen.

Ein Ziel, das 2005 folgendermaßen formuliert war:

 

„Förderung der Mensch-Hund-, Hund-Mensch- und Hund-Hund-Beziehung, um die Voraussetzungen zu schaffen, für ein möglichst ungetrübtes Verhältnis zu Mitmenschen, Mithunden und der heutigen Umwelt.“

 

Aus dem Großraum Düsseldorf machten wir uns mit drei Pkw und fünf Hunden am 01.10.05 nachts um 04.00 Uhr auf den Weg in die Schweiz und waren gegen Mittag dort. Wieder ausgerüstet für jede Wetterlage, da sich das Hotel in Celerina in ca. 1.700 Metern Höhe befindet.

Die entsprechende Kleidung ist mit das Wichtigste bei einem derartigen Urlaub, damit nicht die Unberechenbarkeit der Wetterlage die gute Stimmung verdirbt.  Auch wir hatten bei einem Wechsel aus Regen, Schnee und Sonnenschein die gesamte Vielfalt  des Engadiner Wetters zu spüren bekommen.

Der Service in diesem 4-Sterne-Haus mit allen Annehmlichkeiten war wieder super. So wurden wir bei der kalten Witterung sogar mit heißer Suppe und Glühwein im Außenbereich bewirtet.

Alle Hunde schliefen übrigens wieder in den Zimmern,  wobei man sagen muss, dass einige „Frauchen“ oder „Herrchen“ mehr Gegenstände für den Hund als für sich selbst in die Hotelzimmer brachten, so dass der Eindruck entstehen konnte, als würden eigene „Hunde-Wohnzimmer“ in den Hotelzimmern errichtet, sozusagen das Haus im Haus.

 

Das konnte vor Ort besonders gut beobachtet werden, da sich unter den vierbeinigen Teilnehmern viele Junghunde befanden, die jüngsten Teilnehmer waren 4 Monate alt.

Und wo kann man das besser trainieren, als unter der fachkundigen Anleitung erfahrener Trainer während der Spaziergänge.

 



Groß und Klein hatten jede Menge Spaß
 

 

Natürlich wurde auch in diesem Jahr mit den Hunden im Gelände „gearbeitet“, von morgens 09.30 bis ca. 16.00 Uhr.

 

Eine Gondelfahrt mit den Hovis in einer Seilbahn auf eine Höhe von 2.200 Metern wie auch die Fahrt mit einem Zug in extra für unsere Gruppe angehängten Waggons gehörte ebenso zum Programm wie zahlreiche Wanderungen, Fährtentraining oder unterschiedliche Geschicklichkeitsübungen.

 

Die Hunde wurden in zeitlichen Abständen immer wieder mit den unterschiedlichsten Situationen in der Begegnung mit uns Menschen konfrontiert. Sind doch die primären und sekundären Sozialisationsphasen, die schon während der Welpenzeit beginnen, in der Jugendzeit fortdauern und beim erwachsenen Hund nicht vernachlässigt werden dürfen, entscheidend dafür, wie sich Mensch und Hund in ihrer gemeinsamen Umwelt begegnen und verhalten.

 

 


 

Um dem Treffen auch eine „sportliche Note“ zu verleihen, wurden jeweils 5 Hunde mit ihren Besitzern auf einen Gruppenparcours geschickt und mit Punkten bewertet.

Überprüft wurden hierbei sowohl die Grundbefehle/Kommandos als auch der Gehorsam bei vertrauensbildenden  Maßnahmen.  So mussten die Hunde mit allen vier Pfoten auf Holzscheiben gestellt werden (in 3 Minuten auf 4 x 3 Scheiben), mussten Gegenständen aus einem Wust von Spielzeug apportieren und auf direktem Wege zu ihren Besitzern laufen, nachdem sie das Kommando dazu erhalten hatten, ohne an zur Irritation neben den Wegen liegendes Spielzeug oder  Leckerli  zu gehen.

Fragen zur Anatomie des Hundes gehörten ebenfalls zu den Aufgaben.

 



Wandern durch die verschneite Schweizer Bergwelt < Freie Ablage aller 107 Vierbeiner
 

Am letzten Tag gab es noch einen Abschlussparcours für 88 Einzelstarter.

Auch hier wurden wieder Gehorsam, Geschicklichkeit, Mut etc. des Hundes gefordert und das Zusammenwirken mit seinem Menschen bewertet.

Bemerkt werden muss auch, dass die Kursteilnehmer in jedem Jahr durch neue Übungen und Aufgaben überrascht werden. Dazu muss den Kursleitern ein dickes Lob ausgesprochen werden.

 

Doch was wäre die Praxis ohne theoretisches Hintergrundwissen.

Wie bei allen Seminaren und Lehrgängen wurden nützliche Erfahrungen und Erkenntnisse am Rande der Ausbildung und am Abend beim gemütlichen Beisammensein ausgetauscht. Und wer vom Thema Hund mal abschalten wollte, konnte alle Annehmlichkeiten im Wellnessbereich des Hotels genießen.

 


 

Natürlich kann ich in diesem Bericht nicht alle Einzelheiten wiedergeben sondern nur an Beispielen darstellen was es heißt, eine derartige Woche vorzubereiten und durchzuführen. Das erfordert nicht nur ein umfassendes Organisationsgeschick bei Planern und Veranstaltern sondern vor allem viel Engagement und Freude an der Arbeit mit Hund und Mensch.

Und allen Kritikern derartiger Veranstaltungen sei gesagt, dass es auch in diesem Jahr keine ernsten Zwischenfälle unter den Hunden gegeben hat und dass „kein Blut geflossen ist“, wie leider vielfach aus Unkenntnis heraus immer wieder behauptet wird.

 



 

Als Resümee kann festgehalten werden, dass es sich bei dieser Ausbildungswoche um eine gelungene Mischung der Trainingseinheiten für Mensch und Hund in einer herrlichen Umgebung handelt, bei der ein Zeitansatz von einer Woche eher zu kurz als zu lang angesehen werden kann.

Die Ernsthaftigkeit der jeweiligen Übung gepaart mit dem spielerischen Umgang des Menschen mit seinem Hovawart kann im Nachgang in heimischer Umgebung nachbereitet oder vertieft werden, so dass der Lerneffekt nicht nur kurzfristig eintritt.


 

Angesichts der langen Wartelisten für dieses einmalige Ereignis in Celerina kann ich nur hoffen, dass ich auch im Oktober 2006 wieder eingeladen werde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hovawart-Ausbildungswoche in Celerina 02.10. – 09.10.2004

Es gibt Dinge im Leben, die werden auf Dauer bleibende Eindrücke hinterlassen. Das vermutet man, wenn man von ihnen erfährt. Und trotzdem dauert es im Einzelfall oft Jahre, bis man sich den Wunsch erfüllen kann, diese bestimmten Dinge zu erleben, um danach sagen zu können: Ja, das waren genau die Eindrücke, die ich erwartet habe und die ich in der Tat so schnell nicht vergessen werde. Die Rede ist von o. g. Ausbildungswoche, die ich schon seit langen Jahren mit meinen Hovawarten ins Auge gefasst hatte und in diesem Jahr endlich in die Tat umgesetzt habe.

Unter der Gesamtleitung von René Oppliger, einem über die Schweiz hinaus wegen seines enormen Hovawart-Fachwissens und wegen seines einzigartigen Umgangs mit Hunden bekannt gewordenen Menschen, haben ca. 150 Personen mit 108 Hovawarten in 5 Gruppen versucht, das Kursziel zu erreichen. Ein Ziel, das folgendermaßen formuliert war: 

„Förderung der Mensch-Hund-, Hund-Mensch- und Hund-Hund-Beziehung, um die Voraussetzungen zu schaffen, für ein möglichst ungetrübtes Verhältnis zu Mitmenschen, Mithunden und der heutigen Umwelt.“

Ein Ziel, für das es sich lohnt zu arbeiten. Ein Ziel aber auch, bei dem angesichts der großen Zahl von Mensch und Hund Skepsis hinsichtlich des Erfolges angebracht sein durften. Also habe ich mich am 02.10.04 nachts um 01.00 Uhr auf den Weg von Düsseldorf in die Schweiz gemacht, gegen 09.00 Uhr morgens war ich schon inmitten einer traumhaften Landschaft, umgeben von gewaltigen Bergen. Ausgerüstet für jede Wetterlage, selbst Winterreifen habe ich mir vorsichtshalber aufziehen lassen, denn immerhin liegt Celerina in ca. 1.700 Metern Höhe.  

Die erste Überraschung erlebte ich schon beim Anblick des Hotels Cresta Palace. Ein 4-Sterne-Haus mit allen Annehmlichkeiten, die man generell von Häusern dieser Kategorie erwarten darf. Nicht aber von einem Hotel, das über 100 Hunden mit ihren Zweibeinern  für 1 Woche ein Zuhause bieten soll. Die Zimmer boten allen Komfort, das Frühstücksbuffet und das mehrgängige Menü am Abend ließen keine Wünsche übrig, ebenso wenig der Wellnessbereich. Alle Hunde schliefen übrigens auch in den Zimmern. Angereist sind wir aber nicht wegen des tollen Hotels und der einzigartigen Landschaft. Aber störend ist so eine Atmosphäre keineswegs. 

Natürlich wurde mit den Hunden im Gelände „gearbeitet“, von morgens 09.30 bis ca. 16.00 Uhr, verbunden mit Wanderungen unter spielerischen  Bedingungen. Hierzu gehörte ebenso ein Fahrt mit den Hovis in einer Seilbahn auf eine Höhe von 2.200 Metern wie auch mit allen Hunden in einem Zug. 

Die Hunde wurden in zeitlichen Abständen immer wieder mit den unterschiedlichsten Situationen in der Begegnung mit uns Menschen konfrontiert. Sind doch die primären und sekundären Sozialisationsphasen, die schon während der Welpenzeit beginnen, in der Jugendzeit fortdauern und beim erwachsenen Hund nicht vernachlässigt werden dürfen, entscheidend dafür, wie sich Mensch und Hund in ihrer gemeinsamen Umwelt begegnen und verhalten. 

Und wo kann man das besser trainieren, als unter der fachkundigen Anleitung erfahrener Trainer während der Spaziergänge inmitten der großen Zahl von Zwei- und Vierbeinern als auch auf dem eigens für uns hergerichteten Parcours. Fährtenarbeit, Versteckspielen, Apportieren sowie allerlei Übungen, die der Hundebesitzer auch aus der Begleithundprüfung her kennt, gehörten zum umfangreichen Programm. Nur ist der Spaß bei strahlendem Sonnenschein in der Schweizer Bergwelt um ein Vielfaches höher als auf einem eng begrenzten Hundeplatz.

Doch was wäre die Praxis ohne theoretisches Hintergrundwissen. Vorträge und Diskussionen über den Deckakt, die Welpenprägung nach der Abgabe vom Züchter etc. rundeten das tolle Tagesprogramm in den späten Nachmittagsstunden ab. Und nicht zu vergessen sind die, wie bei allen Seminaren und Lehrgängen, nützlichen Erfahrungen und Erkenntnisse, die man am Rande der Ausbildung am Abend beim gemütlichen Beisammensein austauscht. 

Natürlich kann ich in diesem Bericht nicht alle Einzelheiten wieder geben sondern nur an Beispielen darstellen was es heißt, eine derartige Woche vor zu bereiten und durch zu führen. Das erfordert nicht nur ein umfassendes Organisationsgeschick bei Planern und Veranstaltern sondern vor allem viel Engagement und Freude an der Arbeit mit Hund und Mensch.  

Wie beliebt diese Ausbildungswoche in Celerina bei den Hovi-Freunden ist, wird an der Anzahl der Teilnahmewünsche schon weit im Vorfeld der tatsächlichen Durchführung deutlich. Bei weitem nicht alle Anmeldungen konnten berücksichtigt werden, Wartelisten sind zur Normalität geworden. Vor diesem Hintergrund kann ich nur hoffen, dass ich im nächsten Jahr wieder eingeladen werde, sonst wird es evtl. für lange Zeit eine bleibende Erinnerung an ein unvergessliches Erlebnis mit meinen und vielen anderen Hovawarten.

Angemerkt sei übrigens noch, das niemand zu Schaden gekommen ist, weder Mensch noch Hund. Für mich war es mit das schönste, was ich mit meinen Hunden erlebt habe.

Unsere Unterkunft.......

Viele Spiele zur Förderung der Hund/Mensch Beziehung.....

Traumhafte Spaziergänge/Wanderungen in einer phantastischen Landschaft.....

Picknick......

Nach der großen Pause, das Gruppenfoto......nicht so einfach mit 108 Hovi´s und ihren Menschen....

Rückfahrt mit dem Zug.....auch ein Erlebnis der besonderen Art......

Um alle zu "verladen" blieben uns drei Minuten.

Übungen auf dem eigens für uns hergerichteten Parcours.......

Iro unser Schweizer-Hovi-Freund

Mittagspause......ohne Worte....

 

 

 

 

 

 

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