Auch dieses Jahr sind wir Todmüde, und wieder mit vielen neuen
tollen Eindrücken zurück.....
Celerina 2007, ja das war auch dieses Jahr für mich mal wieder das schönste.....
In
einem First-Class-Hotel- mit mehr als 100 Hovawarten und ihren Menschen das hat
schon was....
Ich
hab es mir auch nicht vorstellen können, bis ich das Glück hatte, dabei seien zu
dürfen.
Unter der Gesamtleitung von René und Heidi Oppliger, einem über die Schweiz
hinaus wegen ihres enormen Hovawart-Fachwissens und wegen ihres einzigartigen
Umgangs mit Hunden bekannt gewordenen Menschen, wurde auch dieses Jahr versucht, ein Kursziel zu
erreichen das folgendermaßen formuliert war:
„Förderung der Mensch-Hund-, Hund-Mensch- und Hund-Hund-Beziehung, um die
Voraussetzungen zu schaffen, für ein möglichst ungetrübtes Verhältnis zu
Mitmenschen, Mithunden und der heutigen Umwelt.“
Ein Ziel, was bei vielen hart erarbeitet werden muss.
Hier die ersten Eindrücke, Beschreibungen der einzelnen Aufgaben folgen später
René und Heidi Oppliger.....


Meine Kursleitung Denise und Stefan.....

Auch diesmal wieder Hovis in allen Farbein....

Einige Kosta
und Uyuni Kinder waren auch dort....

Rea, Kosta und Querida und Freundin Trixi mit Querida....


Kosta und Uyuni


Trixi

Jemand der die Aussicht genießt......

Balu und Raiko


Kosta und Balu


Lando, Rea, Yoshi, Querida, Uyuni, Kosta, Ron und Trixi im letzten Sonnenstrahl.....



Das Stoffhündchen bellte und wackelte auf den
einzelnen Hund zu.....
die Reaktionen waren unterschiedlich und sehr interessant.....rechts die Hovi´s beim Mikado.....


Natürlich wurde auch fleißig mit dem Vierbeiner "gearbeitet"



nur ein müder Hovawart ist ein guter Hovawart......
Hier Birgit mit Yoshi und Lando

Kosta und Uyuni mit Querida...


Querida und Yoshi...


Qimba und Lando....

:
Alles weitere wenn ich wieder zurueck bin.


immer wieder der verzweifelte Versuch,
Lösungen fürs Rätzel zu finden:

Dann war es endlich so weit, wir erreichen
den ersten Posten mit Heidi und Ruth.....die Einweisung erfolgt....

Aufgabe 1:
Mit verbundenen Augen eine Strecke mit dem
Hovi an der Leine zu maschieren....ich war mir sicher, dass das ganz einfach
seien wird....
Nach vier Metern habe ich schon die Absperrung verlassen und war auf dem Weg
nach Bagdad...

weiter gings.....schnurr stracks zum 2.
Posten.....
dort warten schon René und Brigitte auf uns.....

Aufgabe 2:
Die Gruppe hatte genau 1 Minute Zeit, die Hovi´s "aufs Kreuz" zu legen und diese 1 1/2 Minuten so zu halten....diese Aufgabe war für uns kein Problem....durch ständiges Krabbeln am Bauch hätten wir auch eine Stunde erfüllen können.

Am Posten drei warteten schon Pierre und
Heidi auf uns..

Aufgabe 3:
Die Hunde mußten an Pilonen abgelegt
werden. Ein jeder mußte sich ein Seilchen nehmen und vor dem abgelegten Hund
Seilchen springen.....natürlich mußte der Hund liegen bleiben...

Weiter gings zu Posten vier....Ruth und
Bruno waren ziemlich versteckt auf einer Weide....

Aufgabe 4:
Die Hundeführer mußten ihren Hunden in einer vorgegebenen Zeit einen Schutzschuh anziehen und der Hund mußte dann mit dem Hundeführer damit von A nach B laufen ohne sich den Schuh ausziehen z u wollen....

Am Posten 5 erwarteten uns Denise und
Stefan mit einer "spezial"-Aufgabe....Hier war die Nervenstärke von Hovi und
Hundeführer gefragt.
Aufgabe 5
bestand darin, Hund sitz und
bleib....Hundeführer versteckt hinter einer schrecklichen Maske....Abrufen und
Hund sollte zum Hundeführer ins Sitz gerufen werden....was wir alle nicht
wußten...als Hovi nahe genug dran war, ertönte eine Tierstimme.....mal ein Huhn,
mal eine Katze und sonstige Tiere.....

Kosta war es auch etwas unheimlich, doch er
meisterte die Situation ganz locker...

Am letzten Posten bekamen wir von Werner
Zettel mit Hauptstätten drauf in die Hand gedrückt....wir mußten dann in ein
Zelt und hatten drei Minuten Zeit, diese Zettel Hundebildern
zuzuordnen.....dabei habe ich kläglich versagt...ich fand zu Rom keinen
Hund....das üben wir dann noch....

Mir hat es wieder riesig Spaß gemacht und
bin froh, dass ich dieses Jahr wieder dabei sein durfte.
Der Abschlußparcour......
Abmarsch vorm Hotel....

An Posten 1 erwarten uns Denise und Stefan mit der ersten Frage und der ersten Aufgabe für den Hund.....

Aufgabe 1:
Hund in Grundstellung, Fuß ohne Leine, kehrt, Grundstellung, bleib, abrufen und vorsitzen....
Schwierigkeit, die Bäume entlang der Strecke waren mit Leberwurst eingepinselt....das erfuhr ich später.


An Posten
2 erwarten und Brigitte und René mit einer Frage und einer Aufgabe...

Aufgabe 2:
Hund muß
abgeleint durch eine Schnecke laufen, ohne auf die Abgrenzungen zu
treten....Kosta stand einmal auf dem Flatterband und ratz fatz waren zwei Punkte
weg.



Am Posten
3 warteten schon Heidi, Ruth und Kurt auf uns....


Aufgabe 3:
Geschicklichkeit war angesagt.....
einen Parcour bewältigen und mit ausgestrecktem Arm einen Tennisball auf einem Löffel balancieren...



geschafft....

Am Posten 4 trafen wir auf Heidi und Pierre....
wieder wartete dort eine Frage für den Hundeführer....

....und Aufgabe 4:
Hund in Grundstellung, sitz, bleib und ins Fuß zwischen zwei Stühle rufen....
Hund muß zwischen Hundeführer und Fremdperson absitzen.

Heidi sitzt schon auf ihrem Stühlchen....

Kosta und ich haben neben Heidi platz genommen....

Der letzte Posten, der Posten 5 wurde von Bruno und Ruth betreut.....
An diesem Posten habe ich dann die Frage versemmelt....
20 Punkte sind mir flöten gegangen, weil ich den März mit 30 Tage gerechnet habe :-(((
(Frage: wenn man eine Hündin in einem Schaltjahr am 25. Februar deckt, wann ist der Wurftermin?)
natürlich wußte ich, dass die Hündin 63 Tage trägt, war nur zu blöd es auszurechnen....Ich ärger mich noch heute über meine Blödheit.....wäre Kosta doch sonst auf dem Wanderpokal verewigt worden.....

Aufgabe 5:
Grundstellung, Hund durch Tunnel (Geisterbahn), wieder Grundstellung...



zweites Hinderniss....
Grundstellung, drüber, drunter, Grundstellung, drüber, drunter und Grundstellung



Fertig!
Da mußte sich ein jeder ganz schön klein
machen...

Blinde Kuh-jeder musste blind seinen Hund ertasten! Das war ein Spaß...

Highlight war eine Unterordnungsübung eingebettet in eine Geschichte, deren Inhalt mir leider völlig entgangen ist, denn Engadin, Mensch und Gott bedeuteten plötzlich Sitz, Platz und Kehrt... Alle Mensch-Hunde-Teams arbeiteten hoch konzentriert und hatten gleichzeitig einen riesen Spaß!

Das berühmt berüchtigte Wackelbrett

Natürlich kam das Spielen in dieser Woche auch nicht zu kurz.....


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Es gibt Dinge im Leben, die werden auf Dauer bleibende Eindrücke hinterlassen. Das vermutet man, wenn man von ihnen erfährt. Und trotzdem dauert es im Einzelfall oft Jahre, bis man sich den Wunsch erfüllen kann, diese bestimmten Dinge zu erleben, um danach sagen zu können: Ja, das waren genau die Eindrücke, die ich erwartet habe und die ich in der Tat so schnell nicht vergessen werde. Die Rede ist von o. g. Ausbildungswoche, die ich schon seit langen Jahren mit meinen Hovawarten ins Auge gefasst hatte und in diesem Jahr endlich in die Tat umgesetzt habe.
Unter der Gesamtleitung von René Oppliger, einem über die Schweiz hinaus wegen seines enormen Hovawart-Fachwissens und wegen seines einzigartigen Umgangs mit Hunden bekannt gewordenen Menschen, haben ca. 150 Personen mit 108 Hovawarten in 5 Gruppen versucht, das Kursziel zu erreichen. Ein Ziel, das folgendermaßen formuliert war:
„Förderung der Mensch-Hund-, Hund-Mensch- und Hund-Hund-Beziehung, um die Voraussetzungen zu schaffen, für ein möglichst ungetrübtes Verhältnis zu Mitmenschen, Mithunden und der heutigen Umwelt.“
Ein Ziel, für das es sich lohnt zu arbeiten. Ein Ziel aber auch, bei dem angesichts der großen Zahl von Mensch und Hund Skepsis hinsichtlich des Erfolges angebracht sein durften. Also habe ich mich am 02.10.04 nachts um 01.00 Uhr auf den Weg von Düsseldorf in die Schweiz gemacht, gegen 09.00 Uhr morgens war ich schon inmitten einer traumhaften Landschaft, umgeben von gewaltigen Bergen. Ausgerüstet für jede Wetterlage, selbst Winterreifen habe ich mir vorsichtshalber aufziehen lassen, denn immerhin liegt Celerina in ca. 1.700 Metern Höhe.
Die erste Überraschung erlebte ich schon beim Anblick des Hotels Cresta Palace. Ein 4-Sterne-Haus mit allen Annehmlichkeiten, die man generell von Häusern dieser Kategorie erwarten darf. Nicht aber von einem Hotel, das über 100 Hunden mit ihren Zweibeinern für 1 Woche ein Zuhause bieten soll. Die Zimmer boten allen Komfort, das Frühstücksbuffet und das mehrgängige Menü am Abend ließen keine Wünsche übrig, ebenso wenig der Wellnessbereich. Alle Hunde schliefen übrigens auch in den Zimmern. Angereist sind wir aber nicht wegen des tollen Hotels und der einzigartigen Landschaft. Aber störend ist so eine Atmosphäre keineswegs.
Natürlich wurde mit den Hunden im Gelände „gearbeitet“, von morgens 09.30 bis ca. 16.00 Uhr, verbunden mit Wanderungen unter spielerischen Bedingungen. Hierzu gehörte ebenso ein Fahrt mit den Hovis in einer Seilbahn auf eine Höhe von 2.200 Metern wie auch mit allen Hunden in einem Zug.
Die Hunde wurden in zeitlichen Abständen immer wieder mit den unterschiedlichsten Situationen in der Begegnung mit uns Menschen konfrontiert. Sind doch die primären und sekundären Sozialisationsphasen, die schon während der Welpenzeit beginnen, in der Jugendzeit fortdauern und beim erwachsenen Hund nicht vernachlässigt werden dürfen, entscheidend dafür, wie sich Mensch und Hund in ihrer gemeinsamen Umwelt begegnen und verhalten.
Und wo kann man das besser trainieren, als unter der fachkundigen Anleitung erfahrener Trainer während der Spaziergänge inmitten der großen Zahl von Zwei- und Vierbeinern als auch auf dem eigens für uns hergerichteten Parcours. Fährtenarbeit, Versteckspielen, Apportieren sowie allerlei Übungen, die der Hundebesitzer auch aus der Begleithundprüfung her kennt, gehörten zum umfangreichen Programm. Nur ist der Spaß bei strahlendem Sonnenschein in der Schweizer Bergwelt um ein Vielfaches höher als auf einem eng begrenzten Hundeplatz.
Doch was wäre die Praxis ohne theoretisches Hintergrundwissen. Vorträge und Diskussionen über den Deckakt, die Welpenprägung nach der Abgabe vom Züchter etc. rundeten das tolle Tagesprogramm in den späten Nachmittagsstunden ab. Und nicht zu vergessen sind die, wie bei allen Seminaren und Lehrgängen, nützlichen Erfahrungen und Erkenntnisse, die man am Rande der Ausbildung am Abend beim gemütlichen Beisammensein austauscht.
Natürlich kann ich in diesem Bericht nicht alle Einzelheiten wieder geben sondern nur an Beispielen darstellen was es heißt, eine derartige Woche vor zu bereiten und durch zu führen. Das erfordert nicht nur ein umfassendes Organisationsgeschick bei Planern und Veranstaltern sondern vor allem viel Engagement und Freude an der Arbeit mit Hund und Mensch.
Wie beliebt diese Ausbildungswoche in Celerina bei den Hovi-Freunden ist, wird an der Anzahl der Teilnahmewünsche schon weit im Vorfeld der tatsächlichen Durchführung deutlich. Bei weitem nicht alle Anmeldungen konnten berücksichtigt werden, Wartelisten sind zur Normalität geworden. Vor diesem Hintergrund kann ich nur hoffen, dass ich im nächsten Jahr wieder eingeladen werde, sonst wird es evtl. für lange Zeit eine bleibende Erinnerung an ein unvergessliches Erlebnis mit meinen und vielen anderen Hovawarten.
Angemerkt sei übrigens noch, das niemand zu Schaden gekommen ist, weder Mensch noch Hund. Für mich war es mit das schönste, was ich mit meinen Hunden erlebt habe.
Unsere Unterkunft.......
Viele Spiele zur Förderung der Hund/Mensch Beziehung.....

Traumhafte Spaziergänge/Wanderungen in einer phantastischen Landschaft.....
Picknick......

Nach der großen Pause, das Gruppenfoto......nicht so einfach mit 108 Hovi´s und ihren Menschen....
Rückfahrt mit dem Zug.....auch ein Erlebnis der besonderen Art......
Um alle zu "verladen" blieben uns drei Minuten.

Übungen auf dem eigens für uns hergerichteten Parcours.......
Iro unser Schweizer-Hovi-Freund

Mittagspause......ohne Worte....